1 June 2021
Entkernung, Rückbau

Rückbau und Entkernung ehemalige Commerzbank Düsseldorf

Nachdem die Commerzbank Ende 2020 aus dem Gebäude an der Kö 37 in Düsseldorf auszog, erhielt Laarakkers den Auftrag zur Entkernung und Schadstoffsanierung.

Unsere Arbeiten bei diesem Projekt sind vielseitig und erfordern aufgrund der innerstädtischen Lage, der historischen Fassade und der verbauten Materialien unser ganzes Know-How.

Entkernung

Bei der Entkernung ging es schon filigran zu: Im August 2021 entfernten wir mit Hilfe unserer kleineren Maschinen riesige Blumenkübel aus dem Innenraum des Gebäudes. Bei diesen Arbeiten fielen 40 Tonnen Beton an, die vollständig recycelt und in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.

Insgesamt kamen bei der Entkernung der Commerzbank 650 LKW-Ladungen Material frei.

Der Edelstein aus Stahlbeton

In der großen Halle der ehemaligen Commerzbank ist nach der Entkernung noch der große begehbare Tresor geblieben. Durch seinen dicken Kern aus Stahlbeton und der Hülle aus Stahl war der Rückbau des Tresors eine Herausforderung darstellen, für die Laarakkers dank eines vielseitigen Maschinenparks und eines gut ausgebildeten Teams bestens gerüstet war.

„Große“ Rückbauarbeiten ab Mai 2022

Im Mai 2022 begannen nach der Entkernung die weiteren Rückbauarbeiten, die den Teil des Gebäudes aus den 60er Jahren auf der Kö-Seite betrafen, der sich über die Benrather Straße und die Rückseite an der Breite Straße bis an die historische Fassade erstreckt.

Insgesamt bleiben circa 60 Prozent der gesamten Bausubstanz erhalten. An der Breite Straße und im inneren Teil des Gebäudes werden lediglich Fassade und Dach neu gebaut. Durch den Fortbestand der “grauen Energie” werden an der Kö 37 laut Gutachtern insgesamt 3800 Tonnen CO2 eingespart.

Erhalten blieben zudem die 40 Meter breite und 22 Meter hohe historische Fassade an der Breite Straße aus dem Jahr 1907, die wahrscheinlich in Kürze unter Denkmalschutz gestellt wird.

Ab Mai wurden per Hubsteiger die Fassadenteile abgenommen, dann starteten wir mit dem eigentlichen Abbruch. Große Schutzmatten haben für einen staub- und lärmarmen Abbruch gesorgt.

Recycling von Fassadenplatten

Beim Rückbau des Gebäudes konnten wir ca. 125 Tonnen Fassadenplatten für die Wiederverwendung gewinnen.

Die Platten wurden sorgfältig von Hand demontiert und auf Paletten verpackt. Die Natursteinplatten wurden von einer Spezialfirma gereinigt, damit sie an anderer Stelle wiederverwendet werden können. Das ist gut für die Umwelt und spart natürliche Ressourcen!

Zukunft des Gebäudes

Der neue Eigentümer, der weltweit agierender Immobilieninvestor Hines, baut an dieser Stelle bis 2026 einen Komplex mit Handel, Gastronomie, Sport und Büros entwickeln. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 400 Mio. €.

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